Liebe Leser,
der heutige Tag hat es wirklich in sich. Wenn ich noch einen Rest des Network Marketing verklärt gesehen habe, dann ist dies nun vorbei.
Es scheint so dass im Networking nur der überleben kann und einen Platz hat der am besten lügen und betrügen kann.
Da ist ein sehr guter Networker der es besser machen wollte und nach Strich und Faden belogen und betrogen wurde. Er wurde genau von den Leuten verraten und verkauft denen er nach einer großen Enttäuschung vertraut hat. Und die ihn ausgerechnet mit den Menschen die an seiner und der Enttäuschung anderer Menschen massgeblich beteiligt waren betrogen haben.
Da ist der kleine Networker der es bisher noch zu nichts gebracht hat und den Traum vom großen Network träumt, den ihm eine andere Networkerin erfüllen soll. Als dies nicht funktioniert versucht er ihr zu schaden.
Haben seine Partner und er vorher mit vollen Händen genommen was die Networkerin kostenlos gegeben hat, so benutzen sie nun genau dieses um sie fertig zu machen.
Eigentlich heißt es im Networking dass es davon lebt auch anderen zu helfen wenn sie nicht in der eigenen Payline sind. So wird es in den romantisch verklärten Büchern von John Milton Fogg und Sandra Elsberg gerne dargestellt.
Aber zu helfen wird im Networking nicht belohnt, es wird als Schwäche ausgelegt und diese "Schwäche" wird gnadenlos ausgenutzt. Networking scheint ein tiefer Sumpf zu sein, in dem der ein oder andere untergeht.
Doch man sollte Menschen die man für "schwach" hält nicht unterschätzen. Vor allem nicht wenn man mit Lügen und Betrug arbeitet. Denn Menschen die bei anderen einen tadellosen Ruf haben können meist auch beweisen dass Lügen über sie verbreitet werden und so kann es passieren dass der Lügner schnell seine eigene Medizin zu schmecken bekommt.
Und meist ist es so, dass wenn ein guter Networker einer Linie den Rücken kehrt es auch andere gibt die es ihm gleich tun. Und wenn nun ein eh mittelmässiger Networker seinen eigenen Ruf ruiniert weil er einen anderen angreift der eine gute Reputation hat, ist die Frage leicht zu beantworten welcher von Beiden ohne Schaden aus der ganzen Geschichte heraus geht.
Denn selbst wenn es dem Oppertunisten gelingt mit seinen Intrigen den anderen aus einem Unternehmen zu drängen, so kann ein Networker der seinen Ruf nicht mit solch einem Verhalten beschädigt hat auch in einem anderen Unternehmen wieder Erfolg haben, während der Oppertunist genau diese nicht kann. Denn jeder Networker mit Verstand wird sich überlegen dass er es hätte sein können der so behandelt wird wenn er in dieser Downline ist. Und wer will schon mit einem Oppertunisten der nichts kann ausser intrigieren zusammen arbeiten?
Übrigens, was unseren Oppertunisten auch auszeichnet ist dass er entgegen aller Vernunft den Krieg mit seinem direkten Partner auch in die gesamte Downline trägt. Menschen die vielleicht noch nie im Network waren werden durch solch ein Verhalten abgeschreckt, aber auch gestandene Networker werden sich angewidert abwenden.
So oder so verlieren zuerst ein Mal alle Beide. Nur einer kann dann von vorne beginnen, während dem anderen genau dieser Weg verschlossen bleibt.
LG
Silke



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