Freitag, 11. Juni 2010

Stell Dir vor das Sommerloch ist da und keiner macht mit!

Gestern erreichte mich der neueste Newsletter von Michael Strachowitz und wie jedes Jahr zur Sommerzeit ging es um das Phänomen "Sommerloch" im Direktvertrieb und Network Marketing. Mit schmunzeln habe ich wieder ein Mal die Geschichten um verwaiste Städte und Menschen die einfach in diesem Loch verschwinden gelesen.

Sommer, Urlaub und schon läuft nichts mehr. Der Networker fällt nach dem Winterschlaf und der Fühjahrsmüdigkeit direkt ins Sommerloch.

Meist geht es ja noch, das Sommerloch startet erst im Juli wenn die Sommerferien beginnen und alle in den Urlaub fahren. Aber dieses Jahr wird es noch härter für die Network Gemeinde. Denn gestern startete die Fussball WM und so sind nun alle 4 Wochen im Fussball Fieber und man muss alle Sponsorgespräche und Seminare absagen oder in die Spielfreie Zeit verlegen. Morgen ist das 1. Spiel unserer deutschen Elf und ich habe tatsächlich den Fehler begannen eine Online Schulung für 19:00 anzusetzen. 2 Minuten war ich am überlegen diese abzusagen, denn da kommt ja eh keiner.
Aber ich habe es nicht getan, denn he, ich will ja selbst zum Public Viewing und da bin ich spätestens um 19:45 Uhr fertig mit der Schulung und bis 20:30 in meinem Lieblingsbistro.

Obwohl, wenn ich so recht bedenke, es ist WM und Sommerloch, da sind ja keine Menschen da, also kann ich auch in Agonie zuhause verharren. ;)

Und genau hier beginnt der Denkfehler vieler Networker: sicher erreiche ich den ein oder anderen derzeit nicht zuhause am Telefon weil er im Urlaub, Freibad, am Baggersee oder beim Public Viewing ist. Aber genau da bin ich auch. Ehrlich gesagt ich liebe das Sommerloch! Ich treffe so viele nette Menschen in den Cafés, im Freibad, im Urlaub und beim Public Viewing sowieso. Und da alle anderen Networker um mich herum im Sommerloch sind habe ich keine Konkurrenz.

Mal ehrlich, im Sommer sind alle gut gelaunt, das Wetter ist meist klasse, man ist sehr viel offener und lockerer. Ich liebe den Sommer, es ist für mich die beste Zeit des Jahres um neue Menschen kennen zu lernen. Und ich muss ja nicht gleich mit der Türe ins Haus fallen und alle um mich rum mit Network Gesprächen nerven. Nein, es reicht doch etwas Smalltalk, ein nettes Gespräch bei einem kühlen Bier über Fussball, den anstehenden Urlaub oder was auch immer. Vielleicht wird auch ein neuer Partner oder Kunde draus, aber auf jeden Fall ein netter Abend.

Stell Dir vor es ist Sommerloch und Du bist mitten drin! Mit Visitenkarten, guter Laune und viel Spaß! Bei all den anderen netten Menschen die wie Du den Sommer genießen und vielleicht nicht in Urlaub fahren weil sie dieses Jahr gar kein Geld dafür haben, weil die Wirtschaftslage schlecht ist und Urlaub daheim angesagt ist.

Stell Dir vor Du erzählst Ihnen das Deine Firma tolle Urlaube in Dubai, der Karibik oder in Colorado bezahlt. Stell Dir vor Du sagst, wir suchen noch nette Leute, ich kann Dir nichts versprechen aber ruf mich mal an.


Oder Du bist im Urlaub, sitzt gemütlich mit Deinem Laptop am Strand um Dich rum Menschen mit denen Du am Abend vorher viel Spaß hattest, Du bist in Deinen besten Duft gehüllt der Deinen Namen trägt und Du zeigst dass es so einfach ist seinen eigenen Duft zu haben....

Stell Dir vor es würde der Sommer Deines Lebens und all die netten Menschen die Du so unbeschwert kennen gelernt hast werden Freunde und der ein oder andere sogar Partner. Weißt Du was das für Dein Weihnachtsgeschäft bedeutet? *gg*

LG
Silke

Dienstag, 25. Mai 2010

Gibt es noch so etwas wie Anstand und Ehre im Network Marketing?

Liebe Leser,

der heutige Tag hat es wirklich in sich. Wenn ich noch einen Rest des Network Marketing verklärt gesehen habe, dann ist dies nun vorbei.

Es scheint so dass im Networking nur der überleben kann und einen Platz hat der am besten lügen und betrügen kann.

Da ist ein sehr guter Networker der es besser machen wollte und nach Strich und Faden belogen und betrogen wurde. Er wurde genau von den Leuten verraten und verkauft denen er nach einer großen Enttäuschung vertraut hat. Und die ihn ausgerechnet mit den Menschen die an seiner und der Enttäuschung anderer Menschen massgeblich beteiligt waren betrogen haben.

Da ist der kleine Networker der es bisher noch zu nichts gebracht hat und den Traum vom großen Network träumt, den ihm eine andere Networkerin erfüllen soll. Als dies nicht funktioniert versucht er ihr zu schaden.
Haben seine Partner und er vorher mit vollen Händen genommen was die Networkerin kostenlos gegeben hat, so benutzen sie nun genau dieses um sie fertig zu machen.

Eigentlich heißt es im Networking dass es davon lebt auch anderen zu helfen wenn sie nicht in der eigenen Payline sind. So wird es in den romantisch verklärten Büchern von John Milton Fogg und Sandra Elsberg gerne dargestellt.

Aber zu helfen wird im Networking nicht belohnt, es wird als Schwäche ausgelegt und diese "Schwäche" wird gnadenlos ausgenutzt. Networking scheint ein tiefer Sumpf zu sein, in dem der ein oder andere untergeht.

Doch man sollte Menschen die man für "schwach" hält nicht unterschätzen. Vor allem nicht wenn man mit Lügen und Betrug arbeitet. Denn Menschen die bei anderen einen tadellosen Ruf haben können meist auch beweisen dass Lügen über sie verbreitet werden und so kann es passieren dass der Lügner schnell seine eigene Medizin zu schmecken bekommt.

Und meist ist es so, dass wenn ein guter Networker einer Linie den Rücken kehrt es auch andere gibt die es ihm gleich tun. Und wenn nun ein eh mittelmässiger Networker seinen eigenen Ruf ruiniert weil er einen anderen angreift der eine gute Reputation hat, ist die Frage leicht zu beantworten welcher von Beiden ohne   Schaden aus der ganzen Geschichte heraus geht.

Denn selbst wenn es dem Oppertunisten gelingt mit seinen Intrigen den anderen aus einem Unternehmen zu drängen, so kann ein Networker der seinen Ruf nicht mit solch einem Verhalten beschädigt hat auch in einem anderen Unternehmen wieder Erfolg haben, während der Oppertunist genau diese nicht kann. Denn jeder Networker mit Verstand wird sich überlegen dass er es hätte sein können der so behandelt wird wenn er in dieser Downline ist. Und wer will schon mit einem Oppertunisten der nichts kann ausser intrigieren zusammen arbeiten?

Übrigens, was unseren Oppertunisten auch auszeichnet ist dass er entgegen aller Vernunft den Krieg mit seinem direkten Partner auch in die gesamte Downline trägt. Menschen die vielleicht noch nie im Network waren werden durch solch ein Verhalten abgeschreckt, aber auch gestandene Networker werden sich angewidert abwenden.

So oder so verlieren zuerst ein Mal alle Beide. Nur einer kann dann von vorne beginnen, während dem anderen genau dieser Weg verschlossen bleibt.

LG
Silke

Donnerstag, 22. April 2010

Der Ton wird rauer oder wie bewältige ich eine Krise?

Network Marketing ist eine Branche die Menschen eine sehr gute Möglichkeit bietet sich nebenbei ein schönes Taschengeld zu verdienen oder aber auch eine Karriere ermöglicht von der viele nur träumen. Und es wird nicht gefragt wer bist Du oder was hast Du seither gemacht, alleine der Wille und Taten zählen.

Genau dies ist der Grund weshalb die einen es beargwöhnen das jemand ohne besondere Bildung und Ausbildung es schafft ein Leben im Luxus zu führen und andere in diese Branche drängen um sich zu bereichern.

Immer mehr neue Unternehmen drängen auf den Markt und wollen ihren Stück vom Kuchen und vor allem das Gute Geld der Networker. So hat sich im Umfeld der Branche eine eigene Industrie entwickelt die mitverdienen möchte: Es gibt diverse Magazine, Network Tools, Trainings und Anwälte die sich auf Network Marketing spezialisiert haben.

Und es gibt immer wieder neue Firmen, die wirklich tolle Ideen haben und eine Zeit lang auch Erfolg, die aber nicht damit rechnen das Network Marketing vor allem eines ist: ein knallhartes Geschäft.

So stehen diese Shootingstars völlig überrascht da, wenn sie auf ein Mal ins Fadenkreuz geraten und sich Nachahmer zu ernsthaften Konkurrenten entwickeln oder die Staatsanwaltschaft prüft ob das Ganze überhaupt legal ist. Wüssten diese Shootingstars etwas mehr über die Branche in die sie sich da begeben würden sie damit rechnen. Im Mutterland des Networkings den USA gibt es kaum eine Firma der dieses noch nicht passiert ist. Und sie könnten von den altgedienten Firmen auch lernen wie man souverän damit umgeht.

Die ersten Schwierigkeiten werden meist noch gemeistert, die ersten Nachahmer belächelt. Aber dann kommt es knüppeldick: Die Führungskräfte wollen mitreden, die Berater wollen Veränderungen und jeder reißt und zerrt an den Gründern. Es kommt die erst Unzufriedenheit bei den Führungskräften, weil man augenscheinlich den einen dem anderen vorzieht. Diese Unzufriedenheit wird an die Basis weiter gegeben und die eine oder andere Führungskraft verlässt mal lauter mal leiser das Unternehmen um zu zeigen dass sie es besser machen kann. Und so sprießen lauter kleine Ableger der Firma in die Höhe und wollen wiederum auch ein Stück vom Kuchen. Ohne eine eigene Idee zu haben, aber mit dem Willen alles anders und noch größer zu machen.

Die Unzufriedenheit an der Basis wächst und die Berater fangen an auch in der Öffentlichkeit zu murren. Als Internet und Foren noch nicht so weit verbreitet waren dauerte es eine ganze Zeit bis sich diese Epidemie ausbreitete und die Firmen hatten Zeit gegen zu steuern. Heute geht das nicht mehr, Zeit ist ein Gut das Firmen im Fall unzufriedener Partner nicht haben. Es muss schnell reagiert werden, denn auch Magazine greifen die Stimmung der Basis auf und berichten entsprechend.

Und nun hängt alles an der Geschäftsführung! Wie gehe ich mit dieser Situation um? Gestehe ich ein das es Probleme gibt und schwöre meine Partner drauf ein: Wir schaffen das gemeinsam! Oder gehe ich den anderen Weg und verschleiere alles, nein bei uns ist alles gut, das sind nur Miesmacher.

Der nächste Schritt den die Unternehmen die sich dieser Situation nicht stellen gehen ist der einen Anwalt zu bemühen und Abmahnungen und einstweilige Verfügungen zu verschicken um die Unzufriedenen mundtot zu machen.

Gelingt das nicht geht man einen neuen Weg. Das Internet macht es möglich. Man besucht die gescholtenen Foren in denen sich die unzufriedenen und enttäuschten Partner zusammengefunden haben und piekt sich die heraus die man für die Redeslführer hält. Natürlich geht man nicht offen dort hinein, nein, man versteckt sich hinter anonymen Accounts und beginnt die ungeliebten Kritiker zu diskreditieren. Aus dem Hinterhalt streut man hier eine kleine Prise und dort eine kleine Prise in dem man versucht den Kritiker als lächerlichen, kleingeistigen Looser dar zu stellen.

Aber man macht dies nicht alleine, oh nein, man sucht sich noch den ein oder anderen User mit öffentlichem Profil und versorgt ihn mit Informationen unter der Hand über den Kritiker. Und manch einer lässt sich vor diesen Karren spannen und gibt ungefiltert und ungeprüft weiter was ihm eingeflüstert wird.

Der geneigte Leser wird sich nun fragen: Okay, aber wie meistert die Firma denn nun ihre Krise? Wie löst sie ihre Probleme wenn sie diesen Weg geht?

Die Antwort ist einfach: Gar nicht!

Was zurück bleibt sind zerstörte Existenzen, ein Schlachtfeld wie nach dem 30-jährigen Krieg und Menschen die sich angewidert von der Branche an sich abwenden.

Denn wenn man sich umsieht ist dieses Szenario derzeit nicht auf eine Firma beschränkt, es gibt gleich mehrere Kriegsschauplätze und einer ist unappetitlicher wie der andere.

Die Gewinner dieser Schlammschlachten sind Anwälte und Magazine. Die Verlierer Firmen und Berater.

Firmen in den USA haben vorgemacht wie man anständig aus einer Krise hervorgeht und mit seinen loyalen Partnern den Karren aus dem Dreck ziehen kann. Sicher ist dieser Weg schwierig, aber wenn eine Firma überleben will muss sie ihn gehen. Und anstatt Kritiker zu diskreditieren diese ernst nehmen und zuhören. Denn Kritik kann manches Mal auch konstruktiv sein.

LG
Silke

Freitag, 26. März 2010

LABELjeans in der Fachpresse

LABEL jeans zieht den Erfolg an!“
urteilt die Fachpresse.
In seiner März-Ausgabe berichtet der Obtainer, DAS Network-Magazin überhaupt, in der 
12-seitigen Titelstory über LABEL jeans
und sein Erfolgsrezept, über Partner, Partys und die große Fashion-Show am 27. Februar 2010 in der Bochumer Ruhrcongresshalle. Das alles inklusive vieler stimmungsvoller Fotos und ohne Werbung von Fremdfirmen.
Wow! Eine LABEL-Titelstory die einfach jeden mitreißt!


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Ich freue mich auf Euch!
Eure
Silke Baumer

Donnerstag, 11. März 2010

LABEL jeans Bochum 27.2.10 - Das Video


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oder besuchen Sie meine Webseite http://www.jeans-success.de 


LG
Silke

Montag, 1. März 2010

Hat Jeans Network eine Chance?

Diese Frage habe ich mir in den letzten Wochen oft gestellt. Und am Wochenende habe ich meine Antwort erhalten: JA, Jeans gehen immer! Mit der richtigen Firma im Hintergrund, auf jeden Fall.

Ehrlich gesagt hätte ich nach meiner letzten Erfahrung nie gedacht dass ich so schnell wieder im Jeans Network starte und vor allem nicht bei LABEL jeans. Aber Stefan Sommer und meine Sponsorin haben mich überzeugt!

Ich habe es nie verstehen können wenn ein Networker von Unternehmen A mit Produkt B zu Unternehmen C mit ebenfalls Produkt B gewechselt hat.
Wenn ich mit einem Produkt doch bei A keinen Erfolg habe, warum sollte es dann bei C anders sein? Gut Marketingpläne können sich untescheiden, aber die machen nur einen Unterschied wenn ich Umsatz mache und neue Partner finde. Denn was nutzt der beste Marketingplan wenn ich nichts verkaufe? 0 % von 0 Umsatz ist null.

Aber dieses Wochenende habe ich eine Lektion erhalten, dass es eben nicht nur die Marketingpläne und die Qualität der Produkte sind die den Unterschied ausmachen. Es ist vor allem die Philosophie der Vertriebsleiter und die Ausrichtung der Führungskräfte die ausschlaggebend sind.

Am Wochenende habe ich einen LABEL jeans Day besucht. Die Stimmung war ausgelassen, die Mode komplett klasse und trendy und die Show auf der Bühne mitreissend. Aber das bieten die meisten Firmenveranstaltungen. Und doch war etwas anders.

Ich konnte ein Gespräch mit Stefan Sommer führen und war erstaunt was er sagte. Das besondere an LABEL jeans war von Anfang an das man die Berater im Auge behielt und das man nicht vergaß das es nur um eines ging: Menschen steigen in den Direktvertrieb ein, weil sie eine sichere finanzielle Grundlage schaffen wollen. Sicher in einem Team miteinander, aber nicht auf Kuschelkurs, sondern professionell.

Dies zeigte sich auch in der Auswahl der Dame die als meine Sponsorin fungieren sollte. Ich bin da durchaus wählerisch, wie der geneigte Leser weis. Und so prüfte ich die Dame auf Herz und Nieren und sie hat mit Bravour bestanden!

Auch der Marketingplan hat mich überzeugt (ich kenne ihn ja grundlegend aus meiner LR Zeit) und nun ja ich konnte auch nicht widerstehen einzukaufen: Handtaschen, Jeans, Oberteile, der Männe hat ganz schön geschaut und wir werden heute noch ins nächste Label Studio fahren um ihm wieder Taschen zu füllen.

Heute habe ich bereits meine 1. Beraterin gesponsert, denn ich brenne und kann somit andere entzünden. Ich bin mit mir wieder im reinen und dadurch fällt alles leichter.

Wenn auch Sie bereits im Jeans Network tätig sind und nicht ganz zufrieden sind mit dem was sie bisher erreicht haben: Lassen Sie sich von niemandem einreden dass Sie es in einem anderen Jeans Network auch nicht schaffen können. Sprechen Sie mit den Führungkräften, fragen Sie sie was das besondere an der Firma ist, nicht der Marketingplan oder die Produkte, sondern weshalb sie sich bei den vielen Jeans Networks ausgerechnet für die eine Firma entschieden haben.

Fragen Sie mich, weshalb ich mich für Label jeans entschieden habe: 07153-435517

LG
Silke
P.S. Hier ein paar Impressionen des Label jeans Day zum 2. Geburtstag

Donnerstag, 25. Februar 2010

Was Networker von Margot Käßmann lernen können

Die evangelische Landesbischöfin Margot Käßmann ist ein Beispiel für Intergrität:

Margot Käßmann ist von ihren Ämtern als Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und als Hannoversche Landesbischöfin zurücktreten. "Mein Herz sagt mir ganz klar: Ich kann nicht mit der notwendigen Autorität im Amt bleiben", sagte Käßmann am Mittwoch vor Journalisten in Hannover.
 
Ihr gehe es neben dem Amt aber auch um "Respekt und Achtung vor mir selbst und meine Gradlinigkeit, die mir viel bedeutet"


Nach Ihrer Trunkenheitsfahrt sprachen ihre Kollegen ihr das Vertrauen aus, trotzdem gestern dieser Schritt.


Was dies wohl mit Network Marketing zu tun hat?

Eine sehr gute Frage, die ich gerne beantworte:

In der heutigen Zeit in der im Network einiges in Bewegung gerät und es jedes Jahr neue spektakuläre Prozesse und Enthüllungen gibt stände so manch einem Geschäftsführer der Mut und die Geradlinigkeit einer Margot Käßmann gut zu Gesicht.

Sie hat es als Frau in einer auch bei der evangelischen Kirche, Männerdomäne bis an die Spitze gebracht. Dafür musste sie doppelt so gut und so zäh sein wie ihre männlichen Kollegen. Es ist also sicher nicht leicht, diese Karriere wegen eines Ausrutschers einfach hinter sich zu lassen und wieder einfache Pastorin zu werden.

Im Network wird dagegen von Geschäftsführern verbissen auch um jeden noch so kleinen Krümmel an Macht und Ansehen festgehalten. Selbst wenn das Kind schon sprichwörtlich in den Brunnen gefallen ist, wird noch an der Überzeugung dass man selbst keinen Fehler begangen hat festgehalten. Moral und Integrität bleiben dabei auf der Strecke. Ja es werden gar bis dahin unbescholtene Partner als Sprachrohr  eingespannt um die zerfledderte Fahne hoch zu halten. Ohne Rücksicht darauf das der „gute“ Name gerade im Newtwork von unschätzbarem Wert ist. Denn das eigene Fell hält man ja nicht hin.



Andere schmettern einem ein fröhliches „Wir schaffen das“ entgegen und sind selbst bereits in Verhandlungen mit der Konkurrenz. Hauptsache die eigenen Schäfchen ins trockene bringen.
Es finden sich schon wieder Dumme die einem ins nächste Network folgen werden. Moral und Ethik, wer braucht das schon so lange die Kasse stimmt? Und das Gedächtnis von Networkern ist nicht das allerbeste.

Ich wurde die Tage gefragt was das besondere an meinem Unternehmen ist. Da ich aber derzeit keinem aktiven Network angehöre (noch nicht) konnte ich nur sagen was für mich wichtig ist:
Ehrlichkeit, Kompetenz und Integrität, ausserdem eine lückenlose Kommunikation zwischen GL und Partnern.

Sicher muss man in der Realität Abstriche machen,  aber das Grundgerüst muss stimmen. Und wer sich Ethik auf die Fahne schreibt, sollte dies auch im eigenen Geschäftsalltag leben.

LG
Silke

Dienstag, 23. Februar 2010

Der oberste Gedanke im Network Marketing...

.... lautet: Denke nicht für andere! Das habe ich wohl übersehen ;)

Ich möchte mich bei meinen FE.N Kollegen herzlich bedanken, dass ich falsch gelegen bin! Ihr seid die Besten.

Entgegen meiner Befürchtung wurde ich eben nicht ausgegrenzt und zerissen, sondern man hat mir von Herzen alles Gute gewünscht und es beschämt mich ein wenig, dass ich so wenig Vertrauen in meine Kollegen hatte.

Mit einigen wird mich sicher weiter eine nette Freundschaft verbinden und ich bin froh drum. Denn auch wenn ein Networker viele Kontakte hat, so sind es doch die Freundschaften die man schließt, die das wertvollste sind was man hat.



LG
Silke

Sonntag, 21. Februar 2010

Zum Abschied leise Servus.....

Network Marketing ist ein sehr emotionales Geschäft. Aus diesem Grund vergleichen es auch viele mit einer Sekte. Denn der "normale" Arbeitnehmer oder Geschäftsmann kann nicht verstehen wie man sich einem Geschäft so verschreiben kann.

Wenn jemand ein Auto baut ist dies ein Job für ihn der dafür sorgt dass er die Miete und das Essen zahlen kann. Nicht mehr und nicht weniger. Leidenschaft oder Loyalität für seine Arbeit findet man eher selten.
Deshalb haben viele Menschen auch Angst in ein Network einzusteigen, diese Begeisterung wenn jemand die nächste Stufe des Marketingplans erreicht oder die Loyalität die man für das Unternehmen hat, so dass man als unsponserbar gilt, dass ist vielen nicht geheuer.

Andere wiederum lieben genau dies am Network Marketing. Und manche Firmen gehen sogar hier noch einen Schritt weiter und werden eine 2. Familie. Ein richtiges Kuschelnetwork bei dem sich alle lieb haben.

Wenn nun jemand ausreist und diese "Familie" verlässt, so wird er ganz schnell zum Aussenseiter. Egal wie viele Freunde er in dem Unternehmen hatte, wenn er aussteigt reden die meisten nicht mehr mit ihm. Oder er wird gar als "Nestbeschmutzer" bezeichnet. Dieses Verhalten gibt es in fast allen Networks, aber um so stärker in den "Family-Networks".

Mein Männe findet dass ich ein Mensch bin der nie etwas tut ohne sich vorher genau das Für und wieder zu überlegen. Er hat recht, meist mache ich eine Liste mit Pro und Contra. ;) Und auch dann kann es sein, dass ich eine Kündigung schreibe und es erst Mal wie Abraham Lincoln halte, ich schicke sie nicht sofort ab.

Heute jedoch habe ich es getan und eine endgültige Entscheidung getroffen. Ich werde am Montag meine Kündigung an FE.N abschicken. Es fiel mir nicht leicht, denn jetzt werde ich diejenige sein die ausgegrenzt wird, viele der Menschen die ich lieb gewonnen habe werden meine Entscheidung nicht nachvollziehen können. Aber der Männe würde sagen: das ist schon lange gereift in ihr und wirklich überraschen tut es keinen.

Sicher habe ich meine Provisionen bekommen, aber trotzdem, ich habe die Leidenschaft für FE.N verloren. Am Sonntag sah ich mir Bilder der Convention vom Januar an und empfand: Nichts! Kein brennendes Verlangen dabei zu sein, kein will ich auch, will ich haben, einfach: Nichts!

Und wenn man an diesem Punkt angekommen ist, die Ereignisse der letzten Wochen und Monate und auch noch die Neustrukturierung des Marketingplans mit in Betracht zieht und dann nicht mehr hinter der Firma stehen kann, dann ist es Zeit zum Abschied leise "Servus" zu sagen. Dann ist es Zeit zu gehen.

Meine Hoffnung ist dass die Freundschaften die ich in der FE.N Family geschlossen habe nicht gänzlich verloren gehen. Denn ich habe noch nie so viele wertvolle Menschen getroffen wie in meiner Zeit bei FE.N. Auch hege ich die leise Hoffnung dass FE.N gestärkt aus der derzeitigen Krise hervorgeht.
Ich selbst sehe voll Zuversicht in die Zukunft, denn trotz allem hat Jeans Network eine große Zukunft!

LG
Silke

Freitag, 5. Februar 2010

Die Metapher von der Stewardess

Seit einigen Wochen werde ich ständig gefragt: Silke was ist los mit Dir? Wo ist Dein Enthusiasmus und Dein einstehen für FE.N hin? Wo ist die Löwin geblieben die ihre FE.Nchen bewacht?

Dazu muss ich ausholen, zu dem Zeitpunkt als ich ein MLM Forum für mich entdeckt habe. Ich war nicht mehr wirklich zufrieden mit dem was ich machte. Und ich dachte mir: He, da kannst Du Dich umschauen. Da findest Du was Du suchst. Einen Sponsor der den Namen auch verdient. Ich wollte nicht nur den Bratenduft, sondern das ganze Filet Mingion.

Und nach einer Weile tauchte dort ein symphatischer Mann auf, der allen Ernstes Berater für ein Jeans Network suchte. Ich meine mal ehrlich vor 3 Jahren, wer hätte schon daran geglaubt dass man Jeans im Network verkaufen kann. Und dann der Marketingplan. Da waren der Männe und ich uns einig: der ist nicht bezahlbar, also neue Firma, komische Produkt, komischer Marketingplan, nein lieber doch nicht.

Aber beobachtet habe ich es dann doch. Es lies mich nicht los, vor allem da Patrick Temmerman immer mehr gestandene Networker für dieses Geschäft begeisterte. Es schien tatsächlich zu laufen und wie es bei Frauen halt so ist, die Neugier siegte über die Vernunft und ich wurde Jeansberaterin.

Das unmögliche geschah, mein Männe und meine Familie fand das ganze toll. Die liebten es dass ich in Jeans machte und waren genauso begeistert wie ich. Bis meine Begeisterung den ersten Dämpfer bekam: Der erste Berater den ich online eingeschrieben hatte wurde einfach dem Depot in dem er sein Starterpaket holen sollte untergeschrieben. Und die Firma fand das so richtig. Das war es dann für 1 Jahr mit Partner werben.

Aber der Männe begann auf ein Mal die Hosen zu verkaufen. Er, der nie was mit Party und dergleichen zu tun haben wollte ging her und schleppte Taschen in Bistros, jeder der bei 3 nicht aufm Baum war bekam die Taschen unter die Nase gehalten.

Also startete ich auch wieder ein paar zaghafte Versuche eine Struktur aufzubauen und da ging es dann so richtig los. Eine Tupperberaterin die ihr Starterpaket selbst geholt hatte wurde monatelang nicht freigeschaltet und gab frustriert und wüttend auf. Aber die Firma meinte das liege am Depot, der Software etc. Und ich glaubte, ich wollte glauben.

Immer mehr Partner hörten auf und erzählten wahre Horrorgeschichten. Die Firma dementierte und ich glaubte weiter. Ja ich entwickelte mich in den Foren http://www.mlm-infos.com und im FE.N Forum zu dem was man Aufräumtruppe nannte oder eben netter die Löwin die ihre FE.Nchen verteidigt. Der Höhepunkt war für mich dei FE.N Convention im Herbst 2009. Zusammen mit meinem jüngsten Sohn und meiner Enkelin war ich Model der Modenschau vor fast 3000 Vertriebspartnern.
 
Der Schwung den ich nach dieser Convention hatte, niemand konnte es übersehen dass ich brannte. Dass danach Östereich einbrach und ein anderes Network gründete, alles böse Menschen die der Firma schaden wollen. Ich glaubte es.
Dass mein Lieblingsdepot und DLC kündigte, alles erfolglose Looser, ich glaubte es und bekam die ersten Zweifel.

Trotzdem machte ich bei Marions Workshop mit und blieb auf Linie. Es war einfach Schwung drin und wenn der eine oder andere ging, was solls. Denn ich sah nur auf die Stewardess. In meinem Fall Patrick. Er war da, schrieb Newsletter, erfand neue Marketingwerkezuge und machte Workshops und Seminare.
Ihr kennt sicher alle die Metapher von der Stewardess? Wenn man fliegt und in Turbulenzen kommt ist alles gut, solange die Stewardess weiter lächelnd durch die Gänge läuft und Getränke serviert. Aber wenn die Stewardess sich hinsetzt und anschnallt  oder gar einen Falschirm rausholt ist es Zeit sich Sorgen zu machen. 
Diese Zeit kam nur kurze Zeit nach der Convention. Patrick machte keine Workshops mehr, es gab keine Newsletter und er war einfach irgendwie nicht mehr präsent. Abgetaucht.

Zu dieser zeit fingen die Ersten an sich zu sorgen. Denn als nun mein Lieblingsdepot/DLC Präsident in einem neuen Network startete kam die Aufräumtruppe nicht mehr hervor. Ich wünschte ihm von Herzen Glück. 
Zu dieser Zeit wurde auch der Männe unzufrieden, weil er keine vernünftigen Hosen mehr bekam.
Manch ein verwunderter Jeansler bekam von mir einen Anruf oder email in dem ich mich nach Marketing Plan und Produkten erkundigte. 

Als Patrick sich auch um Weihnachten und Neujahr nicht rührte und abgetaucht blieb, da war mir klar, dass etwas nicht stimmte und ich schottete mich ab. Ich sprach nur noch mit ein paar wenigen FE.Nlern und fast hätten sie mich wieder rum bekommen.

Aber ich fragte Patrick ganz einfach was los war. Denn es gab das Gerücht dass er bereits gekündigt hatte. Vieles ist seit ein paar Tagen zu diesem Thema hier zu finden: FE.N die Schlammschlacht beginnt 

Dies veranlasst mich nun zu folgender Einstellung:
Eine Firma, die in dieser Art mit einem Mann umspringt und versucht seine Reputation zu zerstören, der so viel für die Firma gemacht hat, ohne den diese Firma niemals Aufsteiger 2007 und Firma des Jahres 2008 geworden wäre, diese Firma kann und will ich nicht mehr verteidigen. 

Patrick Temmerman ist einer der sympathischten Menschen die ich kenne. Und er hat FE.N gelebt und aus jeder Pore geatmet. Wenn er ein Problem mit der Firma hat, dann muss etwas gravierendes vorgefallen sein, sonst würde er nicht so handeln. Und dass er so handelt zeigt mir dass ich tatsächlich ein Filet Minion gefunden habe. Denn er lässt seine Berater und seine Downline nicht hängen.

Für die gesamte Branche und vor allem für FE.N wäre es besser gewesen man hätte sich irgendwie geeinigt. Aber durch die Öffentlichmachung des Newsletters, der wohl auch als Pressemitteilung an die Branchenmagazine ging hat FE.N sich keinen Gefallen getan. Die Tendenz in den Foren und auch in persönlichen Gesprächen die ich geführt habe ist die Sympathie der meisten Networker bei Patrick Temmerman.

Ich wünsche ihm viel Kraft und Mut dies alles durchzustehen und bin mir sicher dass er da absolut gestärkt herausgeht.

LG
Silke

Montag, 4. Januar 2010

Meine Ziele 2010

Heute war ein weiterer von Marions Workshops. Und wie es so ist im neuen Jahr ging es um Ziele.

Zielsetzung ist die wichtigste und beste Strategie langfristig Erfolg zu haben und vor allem auch seine eigenen Fortschritte zu kontrollieren.

Denn bei Zielsetzung geht es keineswegs nur um die netten Collagen die wohl jeder Networker und Manager aus den Motivationsseminaren kennt. Also nicht um: Mein Haus, mein Auto, mein Urlaub, mein Pferd usw.

Nein, es geht darum seine geschäftlichen Ziele festzulegen und schriftlich zu fixieren.
Es geht darum die langfristigen Ziele in kleinere, mittelfristige Ziele und schließlich in Arbeitsschritte (was muss ich tun um langfristig 3000 € mtl. zu verdienen) umzuwandeln.

Und all dies geht nur wenn man seine Ziele schriftlich fixiert und mindestens wöchentlich, besser täglich kontrolliert.

Wenn Sie jetzt meinen, ach ich habe meine Ziele ja schön am Spiegel oder als Bildchen im Geldbeutel ist dies schön, aber der Lösung wie Sie zu Ihrem Ziel gelangen sind Sie damit keinen Schritt näher gekommen.

Sicher das Unterbewusstsein ist eine feine Sache und wenn ich mir z.B. einen Mini zum Ziel gesetzt habe, werde ich auf der Strasse sicher auf ein Mal bewusster Minis sehen, aber kaufen kann ich ihn mir damit nicht.

Meistens steckt man sich seine Ziele auch viel zu klein. Ich habe in meinem Networkleben oft gehört wenn ein erfolgreicher Partner auf der Bühne stand, dass er mir sagte: Deine Ziele müssen größer als Deine Ängste sein.
Verstanden hatte ich es eigentlich bis heute nicht, aber das Leben ändert sich.

Der Männe hatte seither einen gutbezahlten und festen Arbeitsplatz. Eigentlich hätte ich auch gut ohne Arbeit einfach nur Hausfrau sein können. Sein Verdienst hätte uns gut gereicht. Deshalb war es auch wurscht dass mein Verdienst aus dem letzten Network Anfang 2009 wegfiel. Wir brauchten das Geld nicht. Und FE.N haben wir dann auch mehr als ein Hobby gesehen, das Geld aus dem Verkauf war einfach Spaßgeld.

Aber die Zeiten ändern sich. Plötzlich ist der Männe 100 %  in Kurzarbeit und man stellt fest, dass das vermeintliche „Spaßgeld“ immer öfter mit in die Haushaltskasse wandert.

Und damit ändern sich die Ziele, sie werden viel, viel größer.
Denn jetzt geht es nicht mehr nur ums ausgehen, um den Kurzurlaub oder neue Klamotten. Jetzt geht es darum Sicherheit zu schaffen für die Zukunft. Denn wer kann sagen was uns die Finanzkrise noch bringt?

Also werden die großen Ziele zwar nicht aus dem Auge verloren, aber die Schritte und das was man dafür bereit ist zu tun ändern sich! Wenn es bisher nicht notwendig war wirklich ALLE auf der Namensliste zu kontaktieren, dann spürt man doch wie man Stück für Stück die Scheu verliert auch jene anzusprechen die man bisher nicht ansprach.
Ja man ertappt sich gar dabei einfach nicht mehr die Zeit zu haben um es auf morgen zu verschieben, sondern man ruft jetzt und heute die Menschen an.

Und man stellt fest: Es ist gar nicht schlimm diese Anrufe zu machen. Nein es macht sogar richtig Spass.

Vor allem aber ist die To-do Liste am Abend sehr viel schneller abtelefoniert. Man spricht viel einfacher auch mal Fremde an. Die beissen nämlich im Normalfall auch nicht.

Aber das allerbeste ist: Weder der Männe noch ich haben Zeit in ein tiefes dunkles Loch zu fallen und lange zu grübeln, was wohl aus uns wird. Denn wir wissen es genau!

Mein Ziel ist es bis zum Ende diesen Monats 500 € mit dem Verkauf unserer tollen Mode zu verdienen. Dafür muss ich 50 Jeans verkaufen. Das sind nur 12,5 Jeans in der Woche.

Das ist gut zum „warmmachen“ und mit Marions Workshop sicher zu schaffen.
Hier ein einfaches Rechenbeispiel zum Taschenkonzept dazu
  • 3 Taschen pro Tag
  • pro Tasche = 2 verkaufte Artikel
  • pro Kunde = 3-5 Weiterempfehlungen
  • 20 Arbeitstage

20 Arbeitstage x 3 Taschen x 2 verkaufte Artikel = 120 verkaufte Artikel pro Monat = 1200 € Rohertrag

20 Arbeitstage x 3 Taschen x 1 verkaufter Artikel = 60 verkaufte Artikel pro Monat = 600 € Rohertrag


20 Arbeitstage x 3 Taschen = 60 Ansprechpartner pro Monat
Das kann wirklich jeder, und sicher auch ich ;)